Meerforelle


Die Durchschnittsgröße liegt bei 60 cm, Längen bis 130 cm und Gewichte bis zu 20 kg sind unter
günstigen Lebensbedingungen möglich. Markantes Merkmal ist der lang gestreckte torpedoförmige
Körper. Die Seiten sind grausilbern und der Rücken graugrün. Der Bauch ist weiß. Wie alle
Forellenartigen besitzt auch die Meerforelle eine Fettflosse.
Die Meerforelle ist ein anadrom lebender Wanderfisch (als anadrom wird eine Spezie bezeichnet, die
zum Laichen aus dem Meer in das Süßwasser wandert), der in seiner Lebensweise und seinem
Verhalten dem atlantischen Lachs sehr ähnlich ist. Im Meer unternimmt sie ausgedehnte
Wanderungen und steigt zum Laichen bis in kleine Flüsse auf. Die Ablaichung erfolgt im Winter auf
kiesigem Untergrund. Die Eier werden in Laichgruben abgelegt. Die Jungfische bleiben 1 bis 5 Jahre
im Süßwasser und wandern dann ins Meer ab.
Laichbereite Fische während des Aufstiegs sind meist abgemagert und müssen viel Nahrung
aufnehmen, um ihre Vitalität schnellstmöglich zu steigern. Nachdem der Laichvorgang beendet wurde,
kehren die Fische zurück ins Meer. Massensterben nach dem Ablaichen, wie bei einigen Lachsarten
üblich, bleiben aus.