OCHTUMVERBAND

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Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz ist eine freiwillige Aufgabe des Ochtumverbandes, die sich aus dem Wasserverbandsgesetz in Verbindung mit der Satzung des Ochtumverbandes herleitet. Dabei beschränkt sich der Hochwasserschutz auf einzelne Maßnahmen, für die im Vorfeld ein gesondertes Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren) durchgeführt wurde. So ist der Ochtumverband generell nur soweit für die Aufgabe „Hochwasserschutz“ zuständig, wie von den Verbandsgremien ausdrücklich nach einem vorliegenden Plan genehmigt-

Grundsätzlich kann der Hochwasserschutz –insbesondere für gefährdete besiedelte Bereiche– im Rahmen verschiedener Maßnahmen sichergestellt werden. So kann z.B. die hydraulische Leistungsfähigkeit des Gewässer, also die Wassermenge, die pro Zeiteinheit abgeführt wird, durch entsprechende bauliche Veränderungen (z.B. Rückverlegung vorhandener Verwallungen/Deiche) erhöht werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das anfallende Wasser, welches nicht schadlos abgeführt werden kann in einem Hochwasserrückhaltebecken zwischenzuspeichern. D.h., dass nur soviel Wasser in das hochwassergefährdete Gebiet abgegeben wird, wie dort ohne Schäden zu verursachen durchgeleitet werden kann. Alles andere Wasser wird im Hochwasserrückhaltebecken zunächst gespeichert und bei Abklingen der Hochwasserwelle dosiert in den Unterlauf aus dem Becken abgegeben. Häufig ist aber auch eine Kombination von Gewässerausbau und Hochwasserrückhaltung möglich. Selbstverständlich sind bei solchen Planungen naturschutzfachliche Belange zu berücksichtigen.

Hochwasserschutz am Beispiel Delmenhorst

Einer der genehmigten Maßnahmen ist der Schutz der besiedelten Gebiete der Stadt Delmenhorst. Dazu wurde das Hochwasserrückhaltebecken Delmenhorst / A 28 (südlich der Autobahn A 28) in Delmenhorst–Adelheide erstellt.

Dort wird das anfallende Hochwasser, welches nicht schadlos abgefühhrt werden kann, in einem Rückhaltebecken zwischengespeichert (Speichervolumen 1,8 Mio cbm). D.h., dass nur soviel Wasser in das Hochwasser gefährdete Gebiet von Delmenhorst abgegeben wird, wie dort ohne Schäden zu verursachen durchgeleitet werden kann. Alles andere Wasser wird
im Hochwasserrückhaltebecken zunächst gespeichert. Bei Abklingen der Hochwasserwelle wird es von dort dosiert in den Unterlauf abgegeben.

Rückhaltebecken

Rückhaltebecken

Auslaufbauwerk Delme am Hochwasserrückhaltebecken Delmenhorst / A 28 in Schlutter

Auslaufbauwerk Delme am Hochwasserrückhaltebecken Delmenhorst / A 28 in Schlutter