Atlantischer Lachs


Der bis zu 1,5 Meter lange Atlantische Lachs (Salmo salar) gehört zur Gattung der Lachse und lebt
größtenteils im Atlantischen Ozean. Im Spätherbst ziehen die Lachse weit die Flüsse Europas und
Nordamerikas hinauf, um an den Oberläufen zu laichen.
Die Fische benötigen zum Laichen Kiesgründe. Am Ende dieser „Laichwanderungen“ legen die
Weibchen ihre Eier ab und die Männchen befruchten diese. Da die Wanderung und der Laichakt für
die Tiere sehr anstrengend ist und sie zudem häufig auf dem Weg keine Nahrung aufnehmen, stirbt
der größte Teil der Lachse an Erschöpfung oder dadurch begünstigten Krankheiten, bevor er das
offene Meer wieder erreicht.
Die Jungfische schlüpfen je nach Wassertemperatur nach ein bis fünf Monaten. Im Alter von etwa
einem Jahr sind sie stark genug, um in die Ozeane zu wandern. Nach einigen Jahren kehren auch
sie wieder zu ihrem Geburtsort zurück, um ihrerseits dort zu laichen.